Beschreibung
Ribes rubrum alba | Weiße Johannisbeere
Die Weiße Johannisbeere Ribes rubrum alba ist ein fruchttragender, sommergrüner Strauch mit aufrechtem, buschigem Wuchs. Im Garten verbindet sie grünes Laub und eine gelbgrüne Frühjahrsblüte mit einer klaren Strauchform. Ausgewachsen erreicht sie durchschnittlich etwa 150 cm Höhe. Im Winter verliert sie ihr Laub. So verändert sich ihr Erscheinungsbild im Lauf des Jahres: Während der belaubten Zeit prägt das grüne Laub den Strauch, im Winter tritt seine aufrechte, buschige Struktur stärker hervor. Die Weiße Johannisbeere kann eine passende Ergänzung für einen Obstgarten sein und lässt sich ebenso als Solitär oder in einer Gruppenpflanzung einordnen. Ihre Wuchsform eignet sich dabei für eine einzelne, gut erkennbare Position oder für die gemeinsame Pflanzung mit anderen passenden Gartensträuchern. Welche Wirkung sie entfaltet, hängt auch davon ab, wie sie in die vorhandene Gartenstruktur eingebunden wird. Als Vertreterin der Gattung ribes bietet sie eine Möglichkeit, einen fruchttragenden Strauch mit bekannten, gut beschreibbaren Merkmalen in die Gartenplanung aufzunehmen. Die botanische Bezeichnung lautet Ribes rubrum alba; die gebräuchliche deutsche Bezeichnung ist Weiße Johannisbeere.
Wichtige Eigenschaften der Weißen Johannisbeere (Ribes rubrum alba)
- Die gelbgrünen Blüten erscheinen im April und Mai. Damit liegt die Blüte im Frühjahr. Die Farbe bleibt im gelbgrünen Bereich und ergänzt das grüne Laub um einen weiteren sichtbaren Pflanzenaspekt.
- Als Standort kommen Sonne oder Halbschatten infrage. Damit lässt sich der Strauch an unterschiedlichen hellen Gartenplätzen einordnen. Eine genauere Aussage zu Windverträglichkeit oder weiteren Standortbedingungen liegt nicht vor.
- Der Boden sollte nährstoffreich und humusreich sein. Wichtig sind außerdem eine gute Durchlässigkeit und eine leicht feuchte Beschaffenheit. Diese Angaben beschreiben die genannten Bodenansprüche, ohne eine bestimmte Bodenart oder einen pH-Wert vorauszusetzen.
- Die Weiße Johannisbeere wächst aufrecht und buschig und wird durchschnittlich etwa 150 cm hoch. Ihr grünes Laub ist sommergrün; eine bestimmte Blattform ist nicht angegeben. Als fruchttragender Strauch passt sie in die Auswahl unter Obstpflanzen.
Verwendung der Weißen Johannisbeere im Garten
- Im Obstgarten ergänzt der Strauch die Pflanzung als fruchttragendes Gehölz. Seine ausgewachsene Höhe von durchschnittlich etwa 150 cm und sein buschiger Wuchs helfen dabei, seine Rolle im Garten einzuschätzen. Eine konkrete Verwendung der Früchte steht dabei nicht im Mittelpunkt.
- Auch als Solitär lässt sich die Weiße Johannisbeere einordnen. Ihre aufrechte, buschige Gestalt gibt einer einzelnen Pflanze eine erkennbare Form. Grünes Laub und die gelbgrüne Frühjahrsblüte ergänzen diesen Eindruck im Jahresverlauf.
- Für eine Gruppenpflanzung kann der Strauch mit anderen passenden Gartensträuchern kombiniert werden. Bestimmte Pflanzenpartner sind nicht vorgegeben. Die Auswahl kann deshalb an die übrige Pflanzung und an die jeweiligen Standortbedingungen angepasst werden.
- Die Pflanze ist als winterhart bis etwa −34,4 °C bis −28,9 °C angegeben und wird der USDA-Zone 4 zugeordnet. Diese Angaben beschreiben die genannte Winterhärte, sind jedoch keine Garantie für einen bestimmten Garten oder regionale Winterbedingungen.
Mit ihrer aufrechten, buschigen Form, dem grünen Laub und der gelbgrünen Blüte im Frühjahr verbindet die Weiße Johannisbeere einen erkennbaren Zierwert mit ihrer Rolle als fruchttragender Strauch. Sie eignet sich für einen Obstgarten ebenso wie für eine Solitär- oder Gruppenpflanzung.