Welche Sorten Ziergräser gibt es? Der große Überblick für Ihren Garten
Sie fragen sich, welche Sorten Ziergräser es eigentlich gibt? Und welches Gras am besten in Ihren Garten, auf Ihren Balkon oder in eine bestimmte Ecke passt? Die Auswahl ist riesig, doch mit ein wenig Orientierung finden Sie schnell die perfekten Gräser, die Ihrem Außenbereich das ganze Jahr über Struktur und Lebendigkeit verleihen.
Ziergräser im Überblick: Die beliebtesten Arten auf einen Blick
Viele Gartenbesitzer greifen auf bewährte Klassiker zurück. Diese Gräser sind nicht ohne Grund so beliebt: Sie sind robust, sehen fantastisch aus und lassen sich vielseitig einsetzen. Hier stellen wir Ihnen einige der bekanntesten Vertreter vor, die in fast jedem Garten eine gute Figur machen.
Lampenputzergras (Pennisetum)
Das Lampenputzergras ist wohl eines der bekanntesten Ziergräser überhaupt. Seine weichen, flaschenbürstenartigen Blütenstände tanzen im Spätsommer elegant im Wind. Es bildet dichte Horste und eignet sich hervorragend für sonnige Beete. Besonders die Sorte 'Hameln' ist ein Favorit für kompakte Gärten.
Chinaschilf (Miscanthus)
Wenn Sie nach Höhe und Volumen suchen, ist das Chinaschilf eine ausgezeichnete Wahl. Manche Sorten, wie 'Giganteus', werden über zwei Meter hoch und dienen als idealer, sommerlicher Sichtschutz. Andere, wie 'Gracillimus', bestechen durch ihre feine, elegante Wuchsform. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in warme Gold- und Rottöne.
Federgras (Stipa)
Federgräser bringen eine unvergleichliche Leichtigkeit ins Beet. Die Sorte 'Pony Tails' (Stipa tenuissima) ist besonders bekannt für ihre hauchfeinen, blonden Halme, die bei jedem Lufthauch wogen. Es ist perfekt für trockene, sonnige Standorte und verleiht Präriegärten oder Steingärten eine weiche, natürliche Note.
Segge (Carex)
Nicht alle Gräser lieben die pralle Sonne. Die Seggen sind eine vielfältige Gattung, die oft auch im Halbschatten oder sogar im Schatten gut zurechtkommt. Viele Arten, wie die Japan-Segge (Carex morrowii), sind wintergrün und bringen mit ihren oft panaschierten Blättern Farbe in dunklere Gartenecken.
Blauschwingel (Festuca glauca)
Der Blauschwingel ist ein kleines, aber auffälliges Gras. Seine intensiv blaugraue Farbe macht es zu einem echten Blickfang. Er wächst in kompakten, igelartigen Polstern und ist ideal für den Beetvordergrund, Steingärten oder als pflegeleichte Grabbepflanzung. Er liebt trockene und sonnige Plätze.
Die richtige Höhe wählen: Ziergräser für jeden Platz im Garten
Die Wuchshöhe ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Ziergräsern. Sie bestimmt, ob ein Gras als dezenter Lückenfüller dient, als Strukturgeber im Beet oder als imposanter Solitär. Man kann sie grob in drei Gruppen einteilen.
Niedrige Ziergräser (bis 60 cm): Perfekt als Bodendecker und für den Beetvordergrund
Kleine Gräser sind wahre Alleskönner. Sie eignen sich hervorragend, um kahle Stellen zu bedecken und bilden einen schönen, texturreichen Teppich. Sorten wie der bereits erwähnte Blauschwingel oder verschiedene niedrige Seggen (Carex) sind hier ideal. Auch für die Bepflanzung von Kübeln auf dem Balkon oder der Terrasse sind diese kompakten Sorten bestens geeignet, da ihr Wurzelwerk nicht zu viel Platz benötigt.
Mittelhohe Ziergräser (60 cm bis 150 cm): Ideale Füller für Staudenbeete
Diese Gräser bilden das Rückgrat vieler Staudenbeete. Sie füllen Lücken, lockern starre Pflanzungen auf und sorgen für Bewegung. Das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides 'Hameln') fällt genau in diese Kategorie. Es lässt sich wunderbar mit blühenden Stauden wie Sonnenhut (Echinacea) oder Storchschnabel (Geranium) kombinieren.
Hohe Ziergräser (über 150 cm): Imposante Solitärpflanzen und natürlicher Sichtschutz
Wenn Sie ein Statement setzen möchten, sind hohe Ziergräser die richtige Wahl. Das Pampasgras (Cortaderia selloana) mit seinen riesigen, federartigen Blütenwedeln ist ein Klassiker, benötigt aber einen geschützten Standort. Eine robustere Alternative ist das Chinaschilf (Miscanthus), das im Sommer eine dichte, grüne Wand bildet und sich perfekt als natürlicher Sichtschutz für die Terrasse eignet.
Winterharte Ziergräser: Ganzjährige Struktur und Schönheit
Für die meisten Gärtner in Deutschland ist die Winterhärte ein entscheidendes Kriterium. Schließlich möchte man, dass die Pflanzen den Winter unbeschadet überstehen und im nächsten Jahr wieder kräftig austreiben. Glücklicherweise sind die meisten bei uns erhältlichen Ziergräser gut an unser Klima angepasst.
Absolut winterharte Sorten für ein raues Klima
Zu den besonders robusten und zuverlässig winterharten Gräsern gehören viele Sorten des Chinaschilfs (Miscanthus sinensis), des Reitgrases (Calamagrostis acutiflora 'Karl Foerster') und die meisten Seggen. Diese Pflanzen benötigen in der Regel keinen Winterschutz. Was viele nicht wissen: Die trockenen Halme und Blütenstände sehen im Winter fantastisch aus, besonders wenn sie von Raureif oder Schnee bedeckt sind. Sie bieten zudem Vögeln und Insekten Schutz. Viele wintergrüne Arten, wie bestimmte Seggen, behalten sogar ihr Laub und sorgen so für Farbe in der kalten Jahreszeit.
Tipps zur Überwinterung von bedingt winterharten Gräsern
Einige Gräser, wie das beliebte Pampasgras, sind in raueren Lagen nur bedingt winterhart. Hier ist ein einfacher Trick hilfreich: Binden Sie die Halme im Spätherbst oben zusammen. Das schützt das Herz der Pflanze vor Fäulnis durch eindringende Nässe. Eine zusätzliche Schicht Laub oder Reisig um den Wurzelbereich hilft, die Pflanze vor starkem Frost zu schützen.
Pflegeleichte Ziergräser: Wenig Aufwand, große Wirkung
Sie haben wenig Zeit für die Gartenarbeit, möchten aber trotzdem nicht auf eine ansprechende Gestaltung verzichten? Dann sind pflegeleichte Ziergräser genau das Richtige für Sie. Einmal gut angewachsen, benötigen viele Sorten kaum noch Aufmerksamkeit.
Die anspruchslosesten Sorten für Einsteiger
Sorten wie der Blauschwingel, das Reitgras 'Karl Foerster' oder viele Federgräser sind extrem anspruchslos. Sie kommen mit fast jedem Gartenboden zurecht, vertragen Trockenheit gut und müssen nur einmal im Jahr zurückgeschnitten werden. Krankheiten oder Schädlinge sind bei diesen robusten Gräsern selten ein Thema.
Was macht ein Ziergras pflegeleicht?
Ein Ziergras gilt als pflegeleicht, wenn es standorttreu ist und sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Der wichtigste Pflegeschritt ist der Rückschnitt. Bei den meisten sommergrünen Gräsern, die im Winter vertrocknen, schneidet man die alten Halme einfach im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem Neuaustrieb, eine Handbreit über dem Boden ab. Mehr ist meist nicht zu tun. Immergrüne Gräser müssen oft gar nicht geschnitten werden; hier reicht es, im Frühjahr unschöne oder vertrocknete Blätter von Hand zu entfernen.
So finden Sie das perfekte Ziergras bei Heckenpflanzen-Heijnen
Die Wahl des richtigen Grases hängt von Ihrem Geschmack, Ihrem Garten und dem gewünschten Effekt ab. Ob Sie einen modernen, minimalistischen Look oder eine wilde, naturnahe Atmosphäre schaffen möchten – es gibt immer ein passendes Ziergras.
Unser Qualitätsversprechen: Gesunde Pflanzen direkt aus der Gärtnerei
Als Familienbetrieb mit jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir genau, worauf es bei der Pflanzenzucht ankommt. Unsere Gartenpflanzen stammen direkt aus unserer eigenen Gärtnerei oder von sorgfältig ausgewählten Partnern. So stellen wir sicher, dass Sie kräftige, gesunde und voll durchwurzelte Pflanzen erhalten, die in Ihrem Garten sofort gut anwachsen.
Profitieren Sie von unserer Erfahrung und Wachstumsgarantie
Wir stehen hinter der Qualität unserer Pflanzen. Deshalb geben wir Ihnen unsere Wachstumsgarantie. Sollte eine Pflanze wider Erwarten nicht anwachsen, finden wir gemeinsam eine Lösung. Stöbern Sie durch unser Sortiment an Ziergräsern und finden Sie die perfekten Sorten, um Ihrem Garten eine neue Dimension zu verleihen.
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