Prunus laurocerasus (Kirschlorbeer) kaufen
Die Prunushecke, auch bekannt als Kirschlorbeerhecke oder Zierkirschenhecke, ist eine schnellwachsende Heckenpflanze , die in vielen Gärten Verwendung findet. Dabei handelt es sich insbesondere um die Arten Prunus laurocerasus und Prunus lusitanica, die sich hervorragend für die Heckenpflanzung eignen. Die Gattung Prunus umfasst mehrere Hundert Arten von Bäumen und Sträuchern. Um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, haben die Pflanzenexperten von Heijnen auf dieser Seite ausschließlich die Lorbeerarten zusammengestellt, die für die Gestaltung von Hecken geeignet sind. Heijnen kultiviert bereits seit 1976 Prunus-Heckenpflanzen sowie viele andere Zierpflanzen.
Der Kirschlorbeer gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ursprünglich in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Die Kirschlorbeerhecke ist eine robuste und elegante Heckenpflanze mit einer starken Wuchskraft – einige Sorten erreichen ein jährliches Wachstum von bis zu 40 cm! Darüber hinaus sind die Prunus-Heckenarten sehr schnittverträglich und das ganze Jahr über immergrün. Aus diesem Grund werden Prunus laurocerasus und Prunus lusitanica besonders häufig als Heckenpflanzen verwendet. Sie eignen sich perfekt als Grundstücksabgrenzung, beispielsweise zu Nachbarn, und die glänzenden, tiefgrünen Blätter verleihen dem Garten ein luxuriöses, grünes Erscheinungsbild. Zudem bieten die dichten Zweige und Blätter einen natürlichen Unterschlupf für Vögel. Dank ihres schnellen Wachstums und der einfachen Pflege ist die Prunushecke sowohl für private Gärten als auch für große Parkanlagen ideal. Auch wenn die Blüte des Kirschlorbeers oft eher unauffällig wirkt, stellen die Blüten eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten dar.
Wichtige Merkmale und Pflanzeneigenschaften der Kirschlorbeerhecke (Prunushecke)
Die Kirschlorbeerhecke gehört zu den meistverkauften Hecken bei Heijnen. Das liegt daran, dass sie eine sehr robuste Heckenpflanze mit zahlreichen positiven Eigenschaften ist. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Gartenbau teilen unsere Pflanzenspezialisten gerne die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften der Kirschlorbeerhecke:
Wuchsrate: Einer der Hauptgründe, warum sich Kunden von Heijnen für eine Kirschlorbeerhecke entscheiden, ist ihre Wuchsgeschwindigkeit. Nahezu alle Prunus-Heckenarten sind schnellwachsende Pflanzen. Das Wachstum reicht von 20–30 cm bis hin zu 40–60 cm pro Jahr. Bei jeder Sorte geben wir die zu erwartende Wuchsleistung an, damit Sie die passende Hecke für Ihren Garten auswählen können. Die schnellsten Wuchstypen sind ‘Caucasica’, ‘Rotundifolia’ und ‘Novita’; etwas langsamer wachsen ‘Etna’ und ‘Otto Luyken’.
Höhe: Die Endhöhe einer Kirschlorbeerhecke hängt sowohl von der gewählten Sorte als auch von den individuellen Gartenwünschen ab. Möglich sind Höhen von etwa 0,5 Metern bis hin zu 4 oder 5 Metern. Durch regelmäßigen Schnitt lässt sich die Hecke auf jede gewünschte Höhe halten. Aufgrund des schnellen Wachstums wird der Kirschlorbeer häufig für höhere Hecken (ab 50 cm) verwendet – etwa zur Grundstückseinfassung, zum Verbergen von Mauern oder für mehr Privatsphäre. Für niedrige Einfassungen oder Beeteinfassungen eignen sich hingegen langsam wachsende Heckenarten wie Taxus, Buxus oder Ilex besser.
Blattstruktur (Dichte): Kirschlorbeerhecken besitzen in der Regel große, ledrige, glänzende Blätter, die meist oval geformt und dunkelgrün gefärbt sind. Größe und Form hängen von der jeweiligen Prunus-Sorte ab. Die Blätter sind sehr robust, und durch rechtzeitigen Schnitt entsteht eine dicht verzweigte Hecke. Dadurch bietet der Kirschlorbeer einen hervorragenden Sicht- und Windschutz.
Immergrün: Alle Prunus-Heckenarten sind immergrün, das heißt, die Pflanze behält ihre dekorativen grünen Blätter das ganze Jahr über – auch bei Kälte. So sorgt die Hecke nicht nur das ganze Jahr über für Privatsphäre, sondern auch für eine dauerhaft grüne Farbgebung im Garten.
Blüte: Auch wenn Kirschlorbeerhecken nicht in erster Linie wegen ihrer Blüten geschätzt werden (eine Ausnahme bildet Prunus laurocerasus ‘Otto Luyken’), können die meisten Sorten jährlich eher unauffällig blühen. Durch den regelmäßigen Formschnitt, meist vor der Blütezeit im April/Mai, bleibt die Blüte jedoch dezent. Wer Wert auf Blüten legt, sollte die Kirschlorbeerhecke mit anderen Blütenpflanzen im Garten kombinieren.
Standort: Ein Kirschlorbeer wächst am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf nährstoffreichen, gut durchlässigen Böden. Auch im Schatten wächst die Pflanze, jedoch weniger kräftig als an sonnigen Plätzen. Staunässe und schwere Lehmböden werden von der Prunushecke schlecht vertragen. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie weiter unten im Abschnitt „Der perfekte Boden und Standort für eine Kirschlorbeerhecke“.
Winterhärte: Im Allgemeinen sind Kirschlorbeerhecken frosthart, allerdings unterscheiden sich die Prunus-Arten in ihrer Winterhärte. Daher geben wir auf der jeweiligen Produktseite die genaue Winterhärte an. Besonders robust sind die Sorten ‘Novita’ und ‘Caucasica’, während der Portugiesische Kirschlorbeer (Prunus lusitanica) empfindlicher auf Frost reagiert. Darüber hinaus spielen äußere Faktoren wie Standort (geschützt/ungeschützt gegen Wind), Mulchschicht, Zeitpunkt des letzten Schnitts, Dauer der Frostperiode und Bodenfeuchtigkeit eine wichtige Rolle.
Anwendungsmöglichkeiten der Kirschlorbeer (Prunus)-Heckenpflanzen im Garten
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gehört dank seines schnellen Wachstums und des dichten, glänzenden Laubs zu den beliebtesten Heckenpflanzen . Aufgrund seiner Vielseitigkeit und der vorteilhaften Eigenschaften kann die Prunushecke (Kirschlorbeerhecke) auf verschiedene Arten im Garten eingesetzt werden. Während die meisten Kunden von Heijnen den Kirschlorbeer vor allem als dichte, grüne Grundstücksabgrenzung nutzen, gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Unsere Heckenspezialisten haben die häufigsten Anwendungen und Vorteile im Überblick zusammengestellt:
Natürliche Sicht- und Grundstücksgrenze: Eine Kirschlorbeerhecke ist immergrün und bietet dadurch das ganze Jahr über Sichtschutz und Privatsphäre. Mit Höhen zwischen 0,5 und 4 Metern ist sie aufgrund des schnellen Wachstums perfekt als natürliche Abgrenzung geeignet.
Formschnitt: Dank ihrer dichten Struktur und sehr guten Schnittverträglichkeit eignet sich die Pflanze auch für den Formschnitt. Neben klassischen Hecken lassen sich größere Formen wie Kugeln, Säulen, Pyramiden oder sogenannte „Lorbeerwolken“ gestalten. Besonders die Portugiesische Lorbeerkirsche mit ihren kleineren Blättern ermöglicht einen sehr präzisen Schnitt.
Wind- und Lärmschutz: Durch das schnelle Wachstum und die dichte Verzweigung ist die Kirschlorbeerhecke hervorragend als Wind- und Schallschutz nutzbar, wodurch der Garten geschützter und ruhiger wirkt.
Verdeckung unschöner Objekte: Der Kirschlorbeer kann zu einer robusten und hohen Hecke heranwachsen, die sich bestens eignet, um weniger ansehnliche Elemente wie Mülltonnen, Schuppen oder Mauern aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen.
Flächenbepflanzung: Kirschlorbeerhecken sind auch ideal für die Verwendung in Flächenpflanzungen, etwa zur Gestaltung klar abgegrenzter Pflanzblöcke.
Niedrige Hecken: Weniger stark wachsende Prunus-Sorten wie zum Beispiel ‘Otto Luyken’ eignen sich auch für niedrigere Hecken. Damit sind sie ideal für die Bepflanzung entlang schmaler Wege oder Beeteinfassungen.
Solitäre Pflanzung: Kirschlorbeer kann auch als Solitärpflanze eingesetzt werden – etwa als Blickfang mitten im Rasen, in einer Rabatte, im Kübel oder am Waldrand. Da Prunus auch Schatten gut verträgt, ist er vielseitig einsetzbar. Ein Lorbeerstrauch ist ein pflegeleichter Eyecatcher in jedem Gartenbereich.
Welche Pflanzen lassen sich gut mit einer Kirschlorbeer hecke kombinieren?
Eine Prunushecke (Kirschlorbeerhecke) lässt sich hervorragend mit anderen Gartenpflanzen kombinieren – besonders, wenn sie als Hecke eingesetzt wird. Dank ihres glänzenden, dunkelgrünen Laubs bildet der Kirschlorbeer einen stimmungsvollen, immergrünen Hintergrund, der in nahezu jedem Gartenstil passt. Als hohe Hecke dient der Prunus als perfekte Basisbepflanzung, vor der blühende Stauden, Ziergräser oder Sträucher besonders gut zur Geltung kommen. Zu den absoluten Klassikern gehören Lavendel, Salbei und Storchschnabel (Geranium), die sich ausgezeichnet mit dem Kirschlorbeer kombinieren lassen. Durch diese Kombination entsteht ein harmonisches Bild: das satte Grün der Hecke in Verbindung mit den Farben und Blüten der Stauden.
Auch mit Sträuchern lassen sich schöne Kontraste schaffen. Besonders Hortensien (Hydrangea) und Hibiskus harmonieren sehr gut mit einer Kirschlorbeerhecke. Ebenso passen Rosen, Syringa (Flieder), Buddleja (Sommerflieder) und Skimmia perfekt als Nachbarn zum Prunus. Neben Farben lassen sich auch unterschiedliche Blattstrukturen wirkungsvoll kombinieren. Ziergräser wie Pennisetum, Miscanthus oder Carex sowie Farne ergeben zusammen mit dem Kirschlorbeer ein abwechslungsreiches Bild.
Wer zusätzliche Höhe in den Garten bringen möchte, kann auch auf große Solitärsträucher, mehrstämmige Bäume oder Formbäume wie die Spalier-Amberbäume (Liquidambar als Spalierform) zurückgreifen. Ebenso sind Kombinationen mit anderen Heckenpflanzen möglich, zum Beispiel mit der Rotbuche (Fagus sylvatica ‘Atropunicea’), der Japanischen Stechpalme (Ilex crenata) oder einer Efeuhecke (Hedera).
Der perfekte Boden und Standort für eine Kirschlorbeerhecke
Eine Prunushecke (Kirschlorbeerhecke) gedeiht sowohl an sonnigen, halbschattigen als auch schattigen Plätzen im Garten hervorragend. Damit zählt sie zu den vielseitigsten Heckenpflanzen in unserem Sortiment. Für optimales Wachstum benötigt die Kirschlorbeerhecke keine volle Sonne – selbst an schattigen Standorten bleibt sie attraktiv und kann zu einer dichten Hecke heranwachsen. Neben dem richtigen Standort spielt die Bodenqualität und die sorgfältige Bodenvorbereitung eine entscheidende Rolle für eine gesunde und kräftige Hecke. Der Kirschlorbeer bevorzugt einen nährstoffreichen, humosen und gut durchlässigen Boden. Die Erde darf feucht sein, jedoch keinesfalls dauerhaft nass bleiben. Überschüssiges Wasser muss gut abfließen können, um „nasse Füße“ und damit Wurzelfäule zu vermeiden. Schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kompost aufgelockert werden, damit das Wasser besser ablaufen kann. Arme Sandböden verbessert man durch die Zugabe von Kompost oder Gartenerde, sodass sie mehr Nährstoffe und Feuchtigkeit speichern. Um eine Austrocknung der Wurzeln zu verhindern, empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rindenmulch rund um die Pflanze. Diese hält die Feuchtigkeit im Boden länger zurück. Der ideale pH-Wert für Prunus liegt zwischen 6 und 7, also in einem neutralen bis leicht sauren Bereich. Düngen Sie die Kirschlorbeerhecke zweimal im Jahr: einmal im Frühjahr, und ein zweites Mal im Juni oder Juli – zum Beispiel mit dem Heijnen-Start- und Pflegedünger. Obwohl eine Prunushecke relativ gut mit Trockenheit umgehen kann, braucht sie dennoch rechtzeitig Wasser. Besonders nach der Pflanzung ist eine ausreichende Bewässerung wichtig, damit sich das Wurzelsystem gut entwickelt. Ist die Hecke einmal eingewurzelt, versorgt sie sich weitgehend selbst mit Wasser und benötigt nur in längeren Trockenperioden zusätzliche Bewässerung. Prüfen Sie vor dem Gießen stets den Boden, um Staunässe zu vermeiden.
Für eine gesunde und langlebige Kirschlorbeerhecke sollten Sie beachten:
Einen Standort in Sonne oder Halbschatten (auch im Schatten möglich).
Einen nährstoffreichen, humosen und gut durchlässigen Boden.
Dauerhafte Staunässe unbedingt vermeiden.
Regelmäßiges Gießen in den ersten Jahren und bei längeren Trockenperioden.
Jährliche Düngung im Frühjahr, ggf. ergänzt im Sommer.
Eine Mulchschicht aus Rindenmulch zum Schutz vor Austrocknung.
Tipp unserer Pflanzenspezialisten: Verwenden Sie bei der Pflanzung Heijnen Pflanzerde , damit der Kirschlorbeer direkt optimal anwächst und schnell ein dichtes Wurzelsystem entwickelt.
Kirschlorbeerhecke pflanzen: das Einpflanzen einer Prunushecke
Kirschlorbeer-Heckenpflanzen im Topf können ganzjährig gepflanzt werden – mit Ausnahme von Frostperioden, in denen der Boden gefroren ist. Entscheiden Sie sich für Kirschlorbeer mit Wurzelballen oder als wurzelnackte Pflanze, so ist das Pflanzen nur im Frühjahr oder Herbst empfehlenswert. In diesen Jahreszeiten ist die Gefahr der Austrocknung geringer, wodurch die Prunushecke schneller und besser anwächst.
Da Topfpflanzen nicht gerodet werden müssen, sind ihre Wurzeln unbeschädigt, sodass sie – abhängig von der Temperatur – nahezu sofort mit der Bewurzelung beginnen. Ein häufiger Fehler beim Einpflanzen von Kirschlorbeer ist, die Pflanzen zu tief in die Erde zu setzen. Dies ist nicht notwendig und kann das Wachstum sogar beeinträchtigen. Der Wurzelballen (egal ob von Topfpflanzen oder wurzelnackten Pflanzen) sollte nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen, damit die Wurzeln direkt Anschluss an den umgebenden Boden finden. Eine dichte und volle Hecke beginnt mit dem richtigen Pflanzabstand. Grundsätzlich gilt: je größer die Prunus-Heckenpflanzen bei der Pflanzung sind, desto weniger Pflanzen benötigen Sie pro laufendem Meter. Prüfen Sie für jede Sorte und Höhe die exakten Pflanzabstände auf unserer Website. Als Richtwerte gelten:
Kirschlorbeerhecke 60/80 cm – 3 Pflanzen pro Meter
Kirschlorbeerhecke 80/100 cm, 100/125 cm – 2,5 Pflanzen pro Meter
Kirschlorbeerhecke 125/150 cm, 150/175 cm, 175/200 cm – 2 Pflanzen pro Meter
Kirschlorbeerhecke 200/225 cm – 1,5 Pflanzen pro Meter
Für ein erfolgreiches Anwachsen ist eine gründliche Bodenvorbereitung entscheidend. Verbessern Sie den Boden mit Heijnen-Pflanzerde oder Kompost, um zusätzliche Nährstoffe bereitzustellen. Das fördert die Wurzelbildung und sorgt für eine kräftige, gesunde Hecke. Nach dem Pflanzen ist es wichtig, die Prunushecke regelmäßig mit ausreichend Wasser zu versorgen, besonders in trockenen Perioden. Für eine detaillierte Pflanzanleitung finden Sie auf unserer Website unsere Hecken-Pflanzhinweise . Unsere Kirschlorbeerhecken und -pflanzen stammen direkt aus unserer Gärtnerei.
Tipp unseres Kirschlorbeerzüchters: Möchten Sie schnell eine schöne, ausgewachsene Hecke? Dann wählen Sie beim Pflanzen größere Kirschlorbeer-Topf- oder Ballenpflanzen oder direkt komplette Fertigheckenelemente.
Die wichtigste Pflege und Wartung einer Kirschlorbeerhecke
Mit der richtigen Pflege und Wartung kann sich eine Kirschlorbeerhecke hervorragend entwickeln und viele Jahrzehnte bestehen. Diese immergrüne Heckenpflanze ist bekannt für ihr schnelles Wachstum, ihre dichte Struktur und ihr ganzjährig grünes Laub. Die Pflanzenspezialisten von Heijnen haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie lange Freude an einer gesunden und schönen Kirschlorbeerhecke haben:
Pflanzung einer Kirschlorbeerhecke
Beste Pflanzzeit: Frühjahr (März/April) und Herbst (September/Oktober) bei Ballenpflanzen. Für optimale Ergebnisse folgen Sie bitte unseren klaren Anleitungen zum Pflanzen einer Kirschlorbeerhecke, damit Ihre neue Hecke einen starken Start hat.
Topfgezüchtete Kirschlorbeerpflanzen: Diese können fast das ganze Jahr über gepflanzt werden – außer während Frostperioden oder extremer Hitze.
Boden: nährstoffreich, humusreich und gut durchlässig; leicht feucht, aber nicht staunass (siehe unsere Hinweise zur Bodenbearbeitung).
Bodenverbesserung: Mischen Sie Kompost oder Pflanzerde in den Boden ein, um die Wurzelentwicklung und Drainage zu fördern.
Vermeiden: schwere, nasse Lehmböden ohne Drainage. Diese können zu Wurzelfäule und schließlich zum Absterben der Kirschlorbeerhecke führen.
Bewässerung einer Kirschlorbeerhecke
Direkt nach der Pflanzung: großzügig wässern, damit die Wurzeln der Lorbeerkirsche guten Bodenkontakt bekommen.
In den ersten Monaten: regelmäßig gießen, um Austrocknung zu verhindern und eine gute Verwurzelung zu fördern.
Wassergabe: lieber 1–2 Mal pro Woche reichlich gießen bei anhaltender Trockenheit, als täglich nur wenig. Weniger häufiges, aber intensives Gießen regt tiefe Wurzeln an und sorgt so für ein besseres Wachstum. Die benötigte Wassermenge hängt auch von der Pflanzengröße ab.
Etablierte Hecken: sind die Pflanzen einmal gut eingewurzelt, benötigen sie nur in längeren Trocken- oder Hitzeperioden zusätzliches Wasser.
Wichtig: Der Kirschlorbeer verträgt keine Staunässe – achten Sie daher immer auf eine gute Drainage.
Schneiden einer Kirschlorbeerhecke
Häufigkeit: Damit die Kirschlorbeerhecke gesund und dicht bleibt, empfiehlt es sich, sie mindestens zweimal im Jahr zu schneiden, um eine gleichmäßige, volle Form zu erhalten.
Beste Schnittzeit: Ende Mai/Juni nach dem ersten Wachstumsschub und/oder Ende August/September, damit die Hecke gepflegt in den Winter geht.
Schnitttechnik: Schneiden Sie vorzugsweise an einem bewölkten Tag mit einer scharfen Heckenschere, um unschöne Schnittspuren oder gequetschte Blätter zu vermeiden.
Form: Schneiden Sie die Hecke leicht konisch (unten etwas breiter als oben), damit auch die unteren Blätter ausreichend Licht bekommen.
Regeneration: Der Kirschlorbeer verträgt auch einen kräftigen Rückschnitt und treibt schnell wieder aus – selbst nach einem Rückschnitt bis ins alte Holz. Besser ist es jedoch, rechtzeitig zu schneiden, um starke Eingriffe zu vermeiden.
Düngung einer Kirschlorbeerhecke
Bei der Pflanzung: Geben Sie der Hecke einen optimalen Start, indem Sie sie beim Einpflanzen mit Heijnen-Startdünger versorgen.
Frühjahr (März/April): Düngen Sie für einen kräftigen Austrieb und glänzend-grüne Blätter mit Heijnen-Pflegedünger.
Sommer (Juni/Juli): Bei Bedarf eine zweite Düngung, um Wachstumskraft und Blattfarbe zu fördern.
Düngemittel: Bevorzugt organische Dünger oder Kuhdung-Pellets verwenden. Falsch eingesetzter Kunstdünger kann Blatt- und/oder Wurzelschäden verursachen.
Kompost: Auf nährstoffarmen Böden jährlich eine Lage Kompost oder Gartenerde einarbeiten, um den Boden locker und nährstoffreich zu halten.
pH-Wert: Kirschlorbeer gedeiht am besten auf neutralen bis leicht sauren Böden (pH 6–7). Kalk ist in der Regel nicht notwendig, es sei denn, der Boden ist sehr sauer.
Die größten Zierwerte der Kirschlorbeerhecke
Die Kirschlorbeerhecke (Prunus laurocerasus), auch Lorbeerkirsche genannt, gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen – vor allem dank ihres hohen Zierwerts, schnellen Wachstums und ihrer Robustheit. Ihre Beliebtheit verdankt sie insbesondere den folgenden Eigenschaften:
Immergrün: Die Kirschlorbeerhecke verliert im Winter keine Blätter und bleibt das ganze Jahr über grün. Damit ist sie die perfekte Hecke für alle, die das ganze Jahr hindurch Sichtschutz und Geborgenheit im Garten wünschen. So bildet eine Prunushecke das „Grundgerüst“ Ihres Gartens.
Schnellwachsend und robust: Der Kirschlorbeer wächst – je nach Sorte – durchschnittlich 30 bis 60 cm pro Jahr und bildet in kurzer Zeit eine dichte, volle Hecke. Mit der richtigen Pflege kann er mehrere Jahrzehnte alt werden, was ihn zu einer nachhaltigen Investition für jeden Garten macht.
Kompakt und blickdicht: Dank seiner großen, glänzenden Blätter und der dichten Verzweigung bietet die Kirschlorbeerhecke ausgezeichneten Sichtschutz. Zusätzlich wirkt sie als natürlicher Windschutz und Schalldämpfer im Garten.
Vielseitig einsetzbar: Der Kirschlorbeer eignet sich sowohl für niedrige Hecken (ab ca. 50 cm) als auch für hohe Hecken bis zu 3–4 Metern. Er verträgt Sonne, Halbschatten und Schatten, wodurch er nahezu in jedem Garten einsetzbar ist. Neben der Nutzung als Hecke kann er auch solitär oder in Gruppen gepflanzt werden und ist zudem schnittverträglich für Formhecken.
Attraktives Erscheinungsbild: Mit seinen großen, glänzend dunkelgrünen Blättern verleiht der Kirschlorbeer jedem Garten eine luxuriöse und elegante Ausstrahlung. Er passt sowohl in klassische Gartenanlagen (z. B. um Villen, Schlösser oder Landhäuser) als auch in moderne oder ländliche Gartengestaltungen.
Förderung der Biodiversität: Einige Sorten (wie z. B. ‘Otto Luyken’) blühen im Frühjahr mit weißen Blütentrauben, die Bienen und Schmetterlinge anziehen. Im Spätsommer bilden sich schwarze Beeren, die als Nahrungsquelle für Vögel dienen (Achtung: für Menschen und Haustiere giftig!). Außerdem bietet die dichte Hecke Vögeln Schutz- und Nistmöglichkeiten und trägt so zur Artenvielfalt im Garten bei. Da die meisten Prunushecken regelmäßig geschnitten werden, ist die Blüte bei den meisten Hecken jedoch eher gering und unauffällig.
Sehr schnittverträglich: Der Kirschlorbeer verträgt regelmäßigen Schnitt hervorragend; sogar ein kräftiger Rückschnitt ist möglich. Ob streng formale Hecke oder eher natürlich wachsende Hecke – die Pflanze lässt sich leicht in die gewünschte Form bringen.
Pflegeleicht: Die Kirschlorbeerhecke ist ein unkomplizierter Wuchsstar und benötigt relativ wenig Pflege. Mit zwei Schnittmaßnahmen pro Jahr bleibt sie kompakt und ordentlich. Zudem ist der Prunus wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge und benötigt lediglich in Trockenperioden oder in den ersten Jahren nach der Pflanzung zusätzliches Wasser.
Bekannte und häufig verwendete Sorten der Kirschlorbeerhecke (Lorbeerkirsche)
Heijnen Pflanzen bietet acht verschiedene Kirschlorbeer-Sorten an, die sich alle perfekt als Heckenpflanzen eignen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über diese Sorten mit ihren charakteristischen Eigenschaften:
Kirschlorbeer ‘Caucasica’ (frischgrün und sehr winterhart): Prunus laurocerasus ‘Caucasica’ ist eine beliebte Wahl für alle, die eine schnellwachsende (40–60 cm pro Jahr) und winterharte Hecke suchen. Mit seinen schmalen, dunkelgrünen Blättern und aufrechtem Wuchs bildet er eine dichte Hecke bis zu 3–4 m Höhe. Ideal für schmale Gärten, in denen dennoch viel Privatsphäre gewünscht ist. Dank der hervorragenden Winterhärte bleibt er selbst bei strengem Frost frisch und vital – perfekt als robuste Grundstücksbegrenzung.
Kirschlorbeer ‘Rotundifolia’ (große Blätter, schneller Sichtschutz): Eine der am häufigsten verwendeten Prunus-Heckenpflanzen in unseren Gärten. ‘Rotundifolia’ wächst kräftig (40–60 cm pro Jahr) bis zu 3–5 m hoch und besitzt auffallend große, hellgrüne Blätter. Dadurch entsteht in kurzer Zeit eine volle, grüne Hecke, die besonders als hohe Abgrenzung geeignet ist. Winterhart und ganzjährig grün – ideal für alle, die schnell Privatsphäre schaffen möchten.
Kirschlorbeer ‘Novita’ (stark, winterhart und pflegeleicht): Eine verbesserte Selektion der ‘Rotundifolia’. Prunus laurocerasus ‘Novita’ kombiniert eine frische Blattfarbe mit noch besserer Winterhärte und Krankheitsresistenz. Mit 40–60 cm Wachstum pro Jahr erreicht er 3–4 m Höhe. Ein pflegeleichter Allrounder, der über viele Jahre hinweg schön und vital bleibt – die perfekte Wahl für nahezu jeden Garten.
Kirschlorbeer ‘Genolia’ (schmal und aufrecht): Diese Sorte überzeugt durch ihren schlanken, aufrechten Wuchs und die kompakte Blattstruktur. ‘Genolia’ wird 3–4 m hoch, wächst jedoch deutlich schmaler als andere Sorten und ist damit perfekt für platzsparende Hecken in modernen Gärten. Mit seinen glänzend dunkelgrünen Blättern ist er pflegeleicht, winterhart und wächst etwa 30–50 cm pro Jahr. Eine elegante, raumsparende Wahl.
Kirschlorbeer ‘Etna’ (kompakt mit bronzefarbenem Austrieb): Prunus laurocerasus ‘Etna’ ist ein kompakter, buschiger Kirschlorbeer mit glänzendem, dunkelgrünem Laub und bronzefarbenen Jungtrieben. Mit 20–30 cm Zuwachs pro Jahr wächst er deutlich langsamer als ‘Rotundifolia’, was ihn besonders pflegefreundlich macht. Er erreicht 2–3 m Höhe, bleibt breit und dicht verzweigt – ideal für mittelhohe Hecken mit besonderem Zierwert.
Kirschlorbeer ‘Herbergii’ (kompakt und reichblühend): Diese Sorte verbindet Sichtschutz mit Blütenschmuck. Prunus laurocerasus ‘Herbergii’ wächst 30–50 cm pro Jahr, erreicht 3–4 m Höhe und bildet eine dichte Hecke. Im Frühjahr schmückt er sich mit zahlreichen weißen Blütentrauben, die Bienen und Schmetterlinge anziehen. Robust, winterhart und pflegeleicht – eine ausgezeichnete Wahl für naturnahe Gärten.
Kirschlorbeer ‘Otto Luyken’ (niedrig, langsam wachsend, reichblühend): Eine niedrig wachsende Prunus-Variante für kleinere Hecken oder Flächenbepflanzungen. ‘Otto Luyken’ wächst kompakt, bleibt meist 1–1,5 m hoch und legt pro Jahr 10–20 cm zu. Mit seinen schmalen, dunkelgrünen Blättern und der reichen weißen Blüte im Frühjahr ist er eine echte Zierde. Winterhart und wintergrün – perfekt für Beeteinfassungen, Vorgärten oder niedrige Abgrenzungen.
Portugiesischer Kirschlorbeer (edle, luxuriöse Optik): Prunus lusitanica ‘Angustifolia’ zeichnet sich durch seine kleinen, dunkelgrünen Blätter und auffallend rotbraunen Triebe aus. Er wächst kompakt (30–50 cm pro Jahr) bis 3–4 m Höhe. Diese elegante, stilvolle Lorbeerkirsche ist besonders winterhart und ideal für schmale, formale Hecken. Sie verleiht sowohl klassischen als auch modernen Gärten ein exklusives Flair.
Vorteile und Nachteile von Kirschlorbeer (Prunus)-Heckenpflanzen
Jede Pflanzenart hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Pflanzenspezialisten von Heijnen haben die wichtigsten Vorteile einer Kirschlorbeerhecke sowie die möglichen Nachteile einer Lorbeerkirschen-Hecke für Sie zusammengestellt:
Vorteile einer Kirschlorbeerhecke
Immergrün: Eine Kirschlorbeerhecke behält ihre Blätter das ganze Jahr über und sorgt so stets für ein frisches, grünes Erscheinungsbild. Zudem sind alle Prunus-Arten robuste Pflanzen.
Schnellwachsend: Mit 30 bis 60 cm Zuwachs pro Jahr bietet sie innerhalb kurzer Zeit Privatsphäre und eine dichte Hecke.
Blickdicht: Durch die großen, glänzenden Blätter und die dichte Verzweigung schützt die Hecke hervorragend vor neugierigen Blicken – auch im Winter.
Natürlicher Schutz: Die dichte Struktur macht den Kirschlorbeer zu einem sehr guten Wind- und Lärmschutz.
Schnittverträglich: Der Kirschlorbeer verträgt Schnitt ausgezeichnet – auch kräftige Rückschnitte. Dadurch lässt sich die Hecke leicht in Höhe und Breite kontrollieren.
Vielseitig einsetzbar: Geeignet als niedrige oder hohe Hecke, als Solitärpflanze, in Gruppen oder sogar für Formschnitt in Kugeln oder Blöcken.
Ökologischer Wert: Die Blüten (bei einigen Sorten) ziehen Bienen und Schmetterlinge an. Beeren und dichte Zweige bieten Nahrung und Nistplätze für Vögel.
Standorttolerant: Der Kirschlorbeer wächst in Sonne, Halbschatten und sogar Schatten – fast in jedem Garten, solange der Boden nährstoffreich und gut durchlässig ist.
Nachteile von Kirschlorbeerheckenpflanzen
Giftigkeit: Blätter und Beeren sind giftig für Mensch und Tier, weshalb Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten ist.
Pflegeaufwand durch schnelles Wachstum: Um die Hecke kompakt und ordentlich zu halten, sind mindestens zwei Rückschnitte pro Jahr notwendig.
Breites Wachstum: Kirschlorbeer wächst oft in die Breite und benötigt mehr Platz als langsam wachsende Hecken wie die Eibe – für kleine Gärten weniger geeignet.
Geringere Lebensdauer: Obwohl eine Kirschlorbeerhecke mehrere Jahrzehnte alt werden kann, erreicht sie in der Regel nicht die Lebensdauer einer Eibenhecke.
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Wir wählen unsere Heckensorten sorgfältig nach Qualität und Langlebigkeit aus, damit Sie über viele Jahre Freude an Ihrer Hecke haben. Der Kirschlorbeer ist immergrün, wächst schnell und bildet eine dichte, volle Hecke. Damit schaffen Sie in kurzer Zeit eine luxuriöse und blickdichte Gartenabgrenzung, die das ganze Jahr über für ein stilvolles, grünes Erscheinungsbild sorgt. Haben Sie noch Fragen, benötigen Sie Unterstützung oder wünschen Sie eine individuelle Beratung zum Kauf einer Kirschlorbeerhecke? Dann wenden Sie sich gerne per E-Mail oder Telefon an unsere erfahrenen Pflanzenspezialisten.
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Für alle häufig gestellten Fragen zur Kirschlorbeerhecke verweisen wir Sie auf unsere Seite Die häufigsten Fragen zum Kirschlorbeer . Sollten dennoch Fragen offenbleiben, stehen Ihnen unsere Kirschlorbeer-Experten gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
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